Briefpapier
Unsere heutige Zeit verfügt über eine Vielzahl verschiedenster Kommunikationsmittel. Ob übers Telefon, via Internet oder per SMS - man hat eine große Auswahl an Möglichkeiten, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Da scheint eine Sparte fast etwas aus der Mode gekommen – der klassische Briefverkehr. Wörtlich genommen leitet sich der „Brief“ vom lateinischen Wort brevis ab und bedeutet kurz. Die Anfänge des Briefe Schreibens gehen zurück auf die Babylonier, welche für Ihre Zwecke die Mitteilungen in Tontafeln einritzten. Die Römer und antiken Griechen hingegen verwendeten als „Briefpapier“ Holztafeln, die mit einer Wachsschicht überzogen waren.
Im Allgemeinen dient ein Brief, damals wie heute, der öffentlichen Meinungsäußerung, der Verbreitung von Nachrichten und Übermittlung persönlicher und geschäftlicher Botschaften. Und fuhren vor hundert Jahren noch die Postkutschen oder trugen Boten unsere Briefe durch das Land, so werden sie heute durch verschiedene Postdienste überliefert.
Egal ob private oder geschäftliche Korrespondenz, Briefpapier ist auch weiterhin unerlässlich. Versendet man zum Beispiel als Händler seine Korrespondenz auf speziell gestaltetem Briefpapier, so übermittelt man neben der Nachricht auch die Corporate Identity, das heißt, die Persönlichkeit und den Charakter der Firma. Briefpapier kann somit ebenso wichtig sein wie eine Visitenkarte. Deshalb ist die Gestaltung des Briefpapiers nicht unbedeutend für ein Unternehmen. Ein Brief wird klassischerweise in den Briefkopf, den Text und die Fußzeile eingeteilt.
Meist sind auf dem vorgedruckten Briefkopf die Angaben des Absenders enthalten. Ein Briefbogen besteht in der Regel aus hochwertigerem Schreibpapier oder Kopierpapier und kann ein- oder beidseitig vorgedruckt sein. Das Papier ist meist holzfrei, vollgeleimt und satiniert. Die Qualität des Papiers sollte gewährleisten, dass der Briefbogen leicht beschreibbar ist für Tinten, Tuschen, Trockentoner oder Druckertinten. Briefpapier hat normalerweise ein Gewicht von 70 – 120 g/qm und sollte falzfähig sein. Neben dem Briefbogen sind die Umschläge üblicherweise im gleichen Design gestaltet. Diese wurden übrigens ab 1830 auf den Markt gebracht und ab 1840 industriell hergestellt. Die Fensterbriefumschläge gibt es seit dem Jahre 1908. Verwendet man eleganteres Briefpapier, kann dieses zusätzlich noch mit Wasserzeichen ausstaffiert werden. Man kann unterschiedliche Qualitätsstufen von Wasserzeichen unterscheiden: „mit Durchlaufwasserzeichen“, mit „Passwasserzeichen“ bzw. „mit Formatwasserzeichen“. Über die höchste Qualität verfügt aber das handgeschöpfte Büttenpapier mit oder ohne „Individualwasserzeichen“.
Ebenso wie Briefbogen und Umschlag kann man auch Gruß- und Beileidskarten der individuellen Gestaltung des Papiers anpassen. Sie sind wesentlich kleiner als der Briefbogen, sind vorgefalzt und meist aus Karton von ausgesuchter Qualität gefertigt. Hier beträgt das Flächengewicht 120 g/qm. Das Portal für Verpackungen bietet Informationen und aktuelle Links zu Messeveranstaltern und Lieferanten und schafft so für Einkäufer und Händler eine Möglichkeit, sich zum Thema Verpackungen umfassend zu informieren.