Papier und Verpackungen

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Das Thema Papier und Verpackung ist beinahe so alt wie die Menschheit selbst, denn schon im Jahr 3200 v. Chr. schrieben die Sumerer auf weiche Tontafeln. Papier im Sinne, wie wir es heute kennen, findet seine Ursprünge im antiken Ägypten. Die Papyrusstaude diente, flach geschlagen und übereinander gelegt, als Schriftträger. Genauer gesagt, wurde das faserige Mark dieser Pflanze zu Blättern, bzw. zu Rollen verarbeitet. Im Jahr 2700 v. Chr. benutzte man überdies verschiedene Felle, wie beispielsweise von Kälbern, Rindern oder Schafen als Schriftträger. Dieses nennt man Pergament. Neben diesen zwei Arten des Papiervorläufers gibt es weiterhin noch Tapa (Schriftträger aus Baumrinden auf den pazifischen Inseln), Huun (Mayas) und Amate (ebenfalls aus Baumrinden der Azteken). Im Römischen Reich wiederum wurden sowohl Wachstafeln, als auch Papyrus zum Beschreiben benutzt.
 
Allerdings kann man die Erfindung des Papiers nicht ohne weiteres auf eine genaue Zeit oder Epoche festlegen, da diese von den unterschiedlichsten Völkern dieser Erde unabhängig voneinander in verschiedenen Phasen der Zeitgeschichte stattfand. Bahnbrechend im Sinne der heutigen Papierherstellung war China. Der Chinese Ts `ai Lun entwickelte 105 n. Chr. zum ersten Mal Papier, wie wir es heute kennen. Damals wurde der Papierstoff aus Seidenabfällen hergestellt, die wiederum mit anderen Materialien vermischt wurden. Im 2. Jahrhundert existierten in China bereits Papiertaschentücher und im 6.Jahrhundert sogar Toilettenpapier. Im 5. Jahrhundert nach Christus entwickelte die Kultur der Maya ebenfalls einen papierähnlichen Stoff aus verpressten Baststrängen, der sich zum Beschreiben eignete. Was Europa betrifft, so waren die Spanier die Pioniere der Papierherstellung. Deutschland wird diesbezüglich erst im Jahr 1389 das erstmals erwähnt. 
 
Neben dem Hauptverwendungszweck als Trägermaterial hat das Papier aber auch vielfältige andere Einsatzbereiche. Eine beliebte und häufige Verwendung findet es in der Verpackungsindustrie als Pack- und Füllmaterial, als Hygienepapier (z.B. Toilettenpapier), oder als Spezialpapier (z.B. Tapete).
 
In der Verpackungsindustrie unterscheidet man grundsätzlich zwei Elemente bei der Herstellung von Verpackungen: einerseits das Packmittel und andererseits das Packhilfsmittel. Das Packmittel ist die eigentliche Umhüllung eines Produkts. Es verschließt oder umhüllt die Ware, bzw. hält diese zusammen. Beispiele hierfür sind Kartons, Tüten, Tuben und Gläser. Gängige Materialien - das heißt Packstoffe - hierfür sind Holz, Papier, Kunststoff, Karton, Glas und Metall. Unter Packhilfsmitteln hingegen versteht man Materialien, die das Packgut verschließen (z.B. Kronkorken oder Klebeband) oder es auspolstern (z.B. Schaumstoff oder Pappe), um es vor äußeren Belastungen zu schützen. Zu ihnen zählen beispielsweise Dosiereinsätze, Verpackungsgeräte, Verschlüsse oder Polster- und Füllstoffe.
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Datum: 28.08.2008 - 30.08.2008
Land: China
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Datum: 03.09.2008 - 05.09.2008
Land: Mexiko
Ort: Monterrey
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Datum: 15.09.2008 - 18.09.2008
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